Respekt vor dem Leben
Ein naturnaher Weinbau, der die Böden, die Biodiversität und das Naturerbe des Lavaux für künftige Generationen bewahrt.
Im Mosaik aus Reben und Dörfern des Lavaux,
eine Familienleidenschaft, weitergegeben über Generationen.
Corinne
Jean-Daniel
Clément
Mit Herz und aus Tradition Winzer: Corinne, Jean-Daniel und ihr Sohn Clément führen das Familienweingut mit derselben Leidenschaft wie die Generationen vor ihnen. In ihren Reben in Villette wird nichts dem Zufall überlassen: Sie pflegen ihre Reben, keltern ihre Weine und verkaufen jede Flasche selbst.
Diese Nähe zur Rebe — vom Rebschnitt im Winter bis zur Weinlese im Herbst — findet sich in jedem Glas wieder. Hier ist Wein kein Produkt, sondern ein Gespräch zwischen einer Familie, einem Terroir und allen, die sich zu ihnen an den Tisch setzen.
Selbstkelterer in Villette, Lavaux
Seit 1515 ist die Familie Porta in den Dörfern des Lavaux ansässig. Seit Generationen bebaut sie hier die Reben: Dieses gewachsene Wissen und der Respekt vor dem Ort prägen den Charakter des Weinguts.
Jede Generation hat nicht nur die Reben geerbt, sondern auch eine Haltung: Weine zu erzeugen, die ihre Herkunft unverfälscht ausdrücken, ohne Künstlichkeit, allein mit dem Können der Winzer und der Grosszügigkeit des Terroirs.
Die Terrassen des Lavaux reihen sich zwischen See und Bergen aneinander, über Generationen geformt von Winzerfamilien, die mit dieser Landschaft verbunden sind. Das Geheimnis dieser Hänge sind die drei Sonnen: die des Himmels, die des Genfersees, der das Licht spiegelt, und die der Steinmauern, die nachts ihre Wärme abgeben.
Unsere Reben liegen mitten in diesem Mosaik, in den Appellationen Villette und Epesses sowie in den Grands Crus Calamin und Dézaley. Ein aussergewöhnliches Gebiet, in dem der Chasselas eine Mineralität und Feinheit entfaltet, die er nirgendwo sonst findet.
Wir keltern vor allem sortenreine Weine, weil sie ihren eigenen Charakter in sich tragen. In jeder Flasche finden Sie die reine Frucht der Traube: einen Chasselas mit goldenen Reflexen, einen feinen, seidigen Pinot Noir, einen seltenen, eigenwilligen Plant Robert.
Vom Rebberg bis in den Keller leitet uns bei jeder Entscheidung derselbe Anspruch: jeden Schritt mit Sorgfalt zu tun, um nie zu verraten, was uns die Rebe schenkt. Ein naturnaher Ansatz, der den Boden und das Leben respektiert.
Ist die Lese eingebracht, geht die Arbeit im Keller weiter, in einem anderen Rhythmus: langsamer, aufmerksamer. Die weissen Trauben werden direkt gepresst, die roten bleiben zuerst auf der Maische.
Hier entsteht auch der Charakter eines Weins. Jede Entscheidung fällt nach Analyse und Degustation, nie aus Routine. Unser Ansatz ist einfach: so wenig wie möglich eingreifen, aber immer mit Absicht, damit jede Flasche die Rebsorte und das Terroir ausdrückt, aus denen sie stammt.
Ein naturnaher Weinbau, der die Böden, die Biodiversität und das Naturerbe des Lavaux für künftige Generationen bewahrt.
Vom Rebberg bis zur Flasche wird jeder Schritt sorgfältig ausgeführt. In unseren Keller kommt nur, was wir mit Stolz an unserem eigenen Tisch teilen würden.
Eine Familie, seit 1515 im Lavaux ansässig, ein Wissen, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Dieses lebendige Erbe zu bewahren, ist unsere wichtigste Verantwortung.
Vier unabhängige Anerkennungen, die unsere Herkunft, unser Terroir und unsere Arbeitsweise bestätigen.


Einen Wein lernt man am besten dort kennen, wo er entstanden ist. Die Familie Porta empfängt Sie gerne in ihrem Keller in Villette.
— Die Familie Porta, Villette, Lavaux
Seit 2007 gehört der Rebberg des Lavaux mit seiner aussergewöhnlichen Schönheit zum Welterbe der UNESCO.
Was einst verbuschte Hänge waren, wurde zwischen dem 11. und dem 19. Jahrhundert gerodet und zu Terrassen geformt. Zisterziensermönche leisteten diese harte, mühsame Arbeit und holten dann Rebleute aus der Gegend, die als «Tâcherons» die Reben bewirtschafteten.
Heute pflegen die Winzerinnen und Winzer mit der Arbeit auf ihren Weingütern den Rebberg des Lavaux und bringen ihn zur Geltung. Ihre Kraft verdankt die Region den vielen Winzerfamilien, die sie lebendig halten. Viele von ihnen — auch unsere — stammen aus der Lombardei oder aus Savoyen. Sie kamen Ende des 15. Jahrhunderts, um in den Reben zu arbeiten oder die Stützmauern zu errichten.
Heute bebauen diese kleinen Familienbetriebe die Reben, bauen den Wein aus und verkaufen ihn, oft direkt. Die Weine spiegeln die ganze Vielfalt der Winzerinnen und Winzer.
Von unserem Carnotzet aus haben Sie eine prächtige Aussicht auf die Rebterrassen von Villette. Kommen Sie vorbei und degustieren Sie eine Auswahl unserer Weine!
An den steilen Hängen unserer Rebberge mit ihren kleinen Parzellen wird fast alles von Hand gemacht. Erst die ständige Pflege das ganze Jahr hindurch ergibt Trauben von guter Qualität.
Jede Jahreszeit hat ihre Arbeit, die wir mit der Hilfe unserer treuen Mitarbeitenden erledigen:
Ist die Ernte eingebracht, werden die weissen Sorten direkt gepresst. Danach trennen wir den Trub vom Most, um ihn zu klären: das Vorklären. Die roten Sorten werden entrappt und dann rund zehn Tage auf der Maische belassen, um Farbe und Tannine aus den Beerenhäuten zu lösen, bevor sie gepresst werden.
Die Vinifikation beruht vor allem darauf, die Entwicklung jedes Weins aufmerksam zu verfolgen. Deshalb sind zahlreiche Degustationen nötig, um im richtigen Moment mit einfachen, traditionellen Kellertechniken einzugreifen.
Um unsere Weine im Einklang mit den Aromen der Rebsorte auszubauen, ziehen wir sie mehrmals sanft ab, belüften sie und achten sehr genau auf die Gärtemperaturen.
Vom Chasselas sagt man, er sei ein Uhrmacherwein: Er ist sehr heikel und will mit Feingefühl gekeltert werden, damit er seine Aromen behält und sein Terroir zur Geltung bringt.
Die herrlichen Hänge des Lavaux, von Generationen von Winzern geformt, inspirieren uns zu einem nachhaltigen Umgang mit unserem Handwerk. Beim Domaine Porta sind wir überzeugt: Wer Qualitätsweine erzeugen will, muss auch seine Böden pflegen und die Biodiversität bewahren.
Seit über 30 Jahren arbeiten wir nach der Integrierten Produktion (IP), einem Ansatz, der auf der Beobachtung der Rebe, gezielten Eingriffen und natürlichen Regulierungsmechanismen beruht. Nachdem unser Weingut viele Jahre nach Vitiswiss zertifiziert war, ist es heute mit «Vin Suisse Durable» (Nachhaltiger Schweizer Wein) zertifiziert. Diese Zertifizierung führt unser Engagement weiter und bewertet unter anderem die Arbeit im Rebberg, die Biodiversität, die Arbeitsbedingungen und die Arbeit im Keller.
An unseren steilen Hängen, wo der Grossteil der Arbeit von Hand geschieht, wollen wir Traubenqualität, Respekt vor der Umwelt und angemessene Arbeitsbedingungen miteinander verbinden.
Über die Anforderungen unserer Zertifizierungen hinaus entwickeln wir unsere Arbeitsweise laufend weiter, um unseren Einfluss auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten. Wir setzen vor allem auf natürliche Mittel des Pflanzenschutzes und achten besonders auf die Gesundheit unserer Böden und die Biodiversität unserer Parzellen.
Unsere Gebäude werden mit Holzpellets beheizt und sind mit Sonnenkollektoren für das Warmwasser sowie mit Photovoltaikanlagen für den Strom ausgestattet. Für einen Teil unseres Rebbaumaterials, unserer Flaschen und unserer Kartons wählen wir zudem Lieferanten aus der Region, um kurze Wege zu fördern.
Schliesslich waschen wir unsere Flaschen und verwenden sie wieder. So braucht es weniger neue Flaschen und weniger Ressourcen für deren Herstellung.